FahrschulBlog

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Christian Bleckmann
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Neue Studie zum Telefonieren am Steuer

Neue Studie zum Telefonieren am Steuer

Dass man in Deutschland am Steuer telefonieren darf, insofern man eine Freisprecheinrichtung benutzt, ist wohl hinlänglich bekannt. Eine neue Studie der University of Utah stellt den Sinn dieser Regelung allerdings in Frage. Der Studie nach spielt es nämlich gar keine Rolle, ob das Handy direkt ans Ohr gehalten oder das Gespräch über die Freisprecheinrichtung geführt wird: Das Telefonieren an sich macht den Fahrer oder die Fahrerin zu einem beträchtlichen Sicherheitsrisiko. Die Ergebnisse der Untersuchung bestätigen, dass sich die Reaktion der Telefonierenden ähnlich stark verlangsamt wie unter der Einwirkung von Alkohol. — Na, dann kann sich die sympathische Fahrzeugführerin auf dem Bild unten ja das Geld für eine Freisprecheinrichtung sparen, oder? ;-)

Handy_klein



Pfusch bei der Inspektion: Gespannfahrerin verliert Rad

Pfusch bei der Inspektion: Gespannfahrerin verliert Rad

Wie fühlt es sich an, wenn man auf der Autobahn das Rad seines Beiwagens verliert? – Eine Motorradfahrerin musste unlängst genau diese Erfahrung machen. Glück im Unglück für sie: Sie kam mit dem Schrecken und einem Sachschaden in Höhe von 5000 Euro davon. Für einen Motorradmechaniker hat der Unfall jedoch ein Nachspiel. Der 28-Jährige steht heute wegen Pfuschs fahrlässig begangenem gefährlichen Eingriff in den Straßenverkehr vor Gericht. Bei der Inspektion des Gespanns hatte er versäumt, die Schrauben zu überprüfen.

Gespann

Gestohlenes Navi führt Diebe direkt zum Ziel

Dieser Trick war mir neu: In Großbritannien stahlen Diebe ein Navigationsgerät aus einem Wagen, der vor einem Freizeitpark geparkt war. Mit Hilfe der gespeicherten Heimatadresse fanden sie das verlassene Haus des Besitzers und raubten es aus. — Was lernen wir daraus? Besser die Adresse der örtlichen Polizeidienststelle (oder des ungeliebten Nachbarn?) als Heimatadresse programmieren. ;-)

Betrunken am Lenker – Fahr(rad)verbot?

Betrunken und unter Drogeneinfluss wurde ein 30-jähriger Mann aus Garbsen (Niedersachsen) von der Polizei erwischt. Allerdings nicht mit dem Auto, sondern auf dem Fahrrad. Diese Trunkenheitsfahrt könnte demnächst dafür sorgen, dass der Garbsener nur noch zu Fuß gehen darf: Das von der Polizei in Kenntnis gesetzte Straßenverkehrsamt reagierte prompt und meldete erhebliche Zweifel an der Eignung des Mannes als Fahrzeugführer an. Entsprechend wurde eine medizinisch-psychologische Untersuchung (MPU, Kostenpunkt: ca. 800 Euro), der so genannte Idiotentest, angeordnet. Alternativ könne der Garbsener eine Verzichtserklärung für das Führen von Fahrrädern abgeben.

"...Und wer fährt heute?"

"...Und wer fährt heute?"

Besser vorher bestimmen abstimmen, wer zurück fährt, wenn's zur Party geht. Galt eigentlich schon immer. Aber seit heute gibt es ein starkes Argument mehr: 

Fahranfänger, die jünger als 21 Jahre alt sind oder sich noch in der Probezeit befinden dürfen ab heute keinen Tropfen Alkohol mehr trinken, wenn sie noch fahren wollen. All jenen, die sich nicht an die neue Null-Promille-Grenze halten, drohen ein Bußgeld von in der Regel 125 Euro, zwei Punkte in Flensburg, die Verlängerung der Probezeit um weitere zwei Jahre und der verpflichtende Besuch eines teuren Seminars.capture2_textmedium

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